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Buch 18€ Egmont Comic Collection Juli 2021
Lucky Luke-Zarter Schmelz I Ralf König I Wiesbaden liest  I Die Seite der Wiesbadener Buchhandlungen Asterix und der Greif I Asterix 39 I Wiesbaden liest  I Die Seite der Wiesbadener Buchhandlungen

Asterix 39 I Asterix und der Greif

Illustriert von Didier Conrad I Übersetzt von Klaus Jöken

Ein neuer Asterix Band ist mehr als nur die Veröffentlichung eines neuen Comics. Es ist vielmehr ein gesellschaftliches Ereignis. Für diese These spricht nicht nur die weltweite Auflage von 5 Mio., davon 3 Mio. in Deutschland und Frankreich, sondern auch die Tatsache, dass ein neuer Asterix Band auch Kunden zum Kiosk ihres Vertrauens pilgern lässt, die sonst nicht zwangsläufig typische bzw. regel- mäßige Comic Leser sind. Die Fußstapfen, die das kongeniale Duo, Goscinny und Uderzo, hinterlassen haben, sind groß und tief – mindestens so groß und tief wie die von Obelix. Zwangsläufig stellt man sich da als Leser jedes mal die Frage, ob Ferri und Conrad diese Fuß- stapfen ausfüllen können oder in ihnen versinken. Bevor ich jedoch auf den Band eingehe, widmen wir uns doch zunächst einmal dem Greif, einem Mix aus Adler und Löwen. Tatsächlich taucht dieses sagenumwo- bene Wesen in verschiedenen Mythologien auf und wird entsprechend unter- schiedlich verortet. Dabei gibt es durchaus Quellen, die den Greif hinter dem Land der Skythen beheimaten. Dorthin verschlägt es Asterix, Obelix und Miraculix, der von einem Schamanen der Skythen im Traum um Hilfe gebeten wurde. Caesar sucht nämlich nach neuen Attraktionen für seinen Circus Maximus. Sein Geologe, Globullus, rät ihm den Greif zu fangen. Caesar befiehlt nach anfäng- licher Skepsis, eine Expedition zusammenzustellen. Mehr möchte ich über den Inhalt dieses großartigen Bandes nicht verraten. Er ist voller Wortwitz und Anspielungen auf Historisches wie Gegenwärtiges. Dieser Wortwitz und diese Anspielungen sind mit der Handlung verwoben, tragen diese so mit und sind alles Andere als ein Selbstzweck. So werden zum Beispiel Maß- nahmen, die nach dem Zutreffen bestimmter Voraussetzungen ge-lockert werden können, erwähnt. Corona lässt schön grüßen. Der Wolf, der die Gallier zu den Skythen führt, heißt Wolferine. Da besteht gerade mal der Unter-schied von einem Buchstaben zu Marvels Wolverine. Wir finden auch Fake News oder die Macht der Foren, die der sonst nahezu allmächtige Caesar zu spüren bekommt. Ich will damit sagen, dass es nicht nur Schenkelklopfer gibt, sondern zahlreiche Anspielungen, die uns nur bei sorgsamer Lektüre nicht entgehen. Solche Anspielungen und auch der Wortwitz sind so gekonnt und schlichtweg witzig eingesetzt, dass ich den Band nach Lesen der Seite 6 wegen anhaltender Lachkrämpfe das erste Mal weglegen musste. Das Volk der Skythen ist das perfekte Gegenstück zu den Galliern. Hier gehen die Amazonen auf die Jagd -auch auf die Jagd nach den Römern. Wie hier die Kul- turen aufeinander prallen und doch angesichts des gemeinsamen Feindes der Römer bei aller unterschiedlicher Auffassung von Kriegskunst schließlich bestens funktionieren, macht mindestens so viel Spaß wie die wortkarge und äußerst attraktive Kriegsgefangene der Römer. Selbstverständlich gibt es auch Passagen, in denen ältere Bände zitiert werden. Die eingefleischten Asterix Leser werden sich an die nicht ganz wortgetreuen Übersetzungen ebenso erinnern wie an den Angriff der Skythen und der Gallier im Nebel, in dem die Nachhut die Vorhut und umgekehrt zu Hilfe ruft. Doch Ferri und Conrad vorzuwerfen, hier abzukupfern, wäre verfehlt. Für mich wirkt dies eher wie eine Reminiszenz oder gar eine Verbeugung vor den Asterix Vätern, Goscinny und Uderzo. Ferri und Conrad haben längst bewiesen, dass sie genü-gend eigene Ideen haben, die ebenso zünden. Hierzu zählt beispielsweise, dass Idefix entscheidend eingreift. Nicht unerwähnt möchte ich an dieser Stelle lassen, dass Ferri eine wunderbare Erklärung für den Greif hat, die wir von Terrine erfahren. Am Ende des Bandes haben wir dann 2 Bewohner des uns wohlbekannten gallischen Dorfes, die nicht am Festmahl teilnehmen. Natürlich ist dies Troubadix und ein gewisser Vierbeiner, der den Weiten der Schneewüste und seinen dort gefundenen Freunden nachtrauert. Um die eingangs gestellte Frage eindeutig zu beantworten: Ferri und Conrad beweisen mit diesem Band, dass sie die großen und tiefen Fußstapfen eines Goscinny und Uderzo ausfüllen können. Die beiden Asterix Väter werden wohlwollend auf diesen Band herabblicken und wissen ihr Vermächtnis in guten Händen. Und nun zieht los und holt Euch endlich den Band, beim Teutates! Asterix, Band XXXIX: Asterix und der Greif, Egmont Ehapa Media, 48 Seiten, 6,95€; das Variant kostet 12,00€ und die Luxus-Ausgabe 59,00€ Empfohlen von Uwe Bender-Muth, Bierstadt
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Hans J. v. Goetz Buchhandlung & Antiquariat
Witz trifft Nostalgie in der Lucky Luke Hommage Reihe. Dieses Mal durfte Ralf König (“Der bewegte Mann) Feder und Pinsel führen und ehrt auf seine Weise den weiterhin aktuellen Westernhelden. Schweizer Schokolade, Liebe, Autogrammjäger und natürlich die Daltons sind mit von der Partie. Empfohlen von Christopher Deyer, Buch-Café Nero39.

Zarter Schmelz - Lucky Luke-Hommage I Ralf König

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Zarter Schmelz - Lucky Luke-Hommage

Ralf König

Buch 18€ I Egmont Comic Collection I Juli 2021
Witz trifft Nostalgie in der Lucky Luke Hommage Reihe. Dieses Mal durfte Ralf König (“Der bewegte Mann) Feder und Pinsel führen und ehrt auf seine Weise den weiterhin aktuellen Westernhelden. Schweizer Schokolade, Liebe, Autogrammjäger und natürlich die Daltons sind mit von der Partie. Empfohlen von Christopher Deyer, Buch-Café Nero39,
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Asterix und der Greif I Asterix 39 I Wiesbaden liest  I Die Seite der Wiesbadener Buchhandlungen

Asterix 39 I Asterix und der Greif

Illustriert von Didier Conrad

Übersetzt von Klaus Jöken

Ein neuer Asterix Band ist mehr als nur die Veröff- entlichung eines neuen Comics. Es ist vielmehr ein gesellschaftliches Ereignis. Für diese These spricht nicht nur die weltweite Auflage von 5 Mio., davon 3 Mio. in Deutschland und Frankreich, sondern auch die Tatsache, dass ein neuer Asterix Band auch Kun- den zum Kiosk ihres Vertrauens pilgern lässt, die sonst nicht zwangsläufig typische bzw. regelmäßige Comic Leser sind. Die Fußstapfen, die das kongeniale Duo, Goscinny und Uderzo, hinterlassen haben, sind groß und tief mindestens so groß und tief wie die von Obelix. Zwangsläufig stellt man sich da als Leser jedes mal die Frage, ob Ferri und Conrad diese Fußstapfen ausfüllen können oder in ihnen versinken. Bevor ich jedoch auf den Band eingehe, widmen wir uns doch zunächst einmal dem Greif, einem Mix aus Adler und Löwen. Tatsächlich taucht dieses sagenumwobene Wesen in verschiedenen Mytholo- gien auf und wird entsprechend unterschiedlich verortet. Dabei gibt es durchaus Quellen, die den Greif hinter dem Land der Skythen beheimaten. Dorthin verschlägt es Asterix, Obelix und Miraculix, der von einem Schamanen der Skythen im Traum um Hilfe gebeten wurde. Caesar sucht nämlich nach neuen Attraktionen für seinen Circus Maximus. Sein Geologe, Globullus, rät ihm den Greif zu fangen. Caesar befiehlt nach anfäng- licher Skepsis, eine Expedition zusammenzustellen. Mehr möchte ich über den Inhalt dieses großartigen Bandes nicht verraten. Er ist voller Wortwitz und Anspielungen auf Historisches wie Gegenwärtiges. Dieser Wortwitz und diese Anspielungen sind mit der Handlung verwoben, tragen diese so mit und sind alles Andere als ein Selbstzweck. So werden zum Beispiel Maß-nahmen, die nach dem Zutreffen bestimmter Voraussetzungen ge-lockert werden können, erwähnt. Corona lässt schön grüßen. Der Wolf, der die Gallier zu den Skythen führt, heißt Wolferine. Da besteht gerade mal der Unter-schied von einem Buchstaben zu Marvels Wolverine. Wir finden auch Fake News oder die Macht der Foren, die der sonst nahezu allmächtige Caesar zu spüren bekommt. Ich will damit sagen, dass es nicht nur Schenkelklopfer gibt, sondern zahlreiche Anspielungen, die uns nur bei sorgsamer Lektüre nicht entgehen. Solche Anspielungen und auch der Wortwitz sind so gekonnt und schlichtweg witzig eingesetzt, dass ich den Band nach Lesen der Seite 6 wegen anhaltender Lachkrämpfe das erste Mal weglegen musste. Das Volk der Skythen ist das perfekte Gegenstück zu den Galliern. Hier gehen die Amazonen auf die Jagd - auch auf die Jagd nach den Römern. Wie hier die Kul- turen aufeinander prallen und doch angesichts des gemeinsamen Feindes der Römer bei aller unter- schiedlicher Auffassung von Kriegskunst schließlich bestens funktionieren, macht mindestens so viel Spaß wie die wortkarge und äußerst attraktive Kriegs- gefangene der Römer. Selbstverständlich gibt es auch Passagen, in denen ältere Bände zitiert werden. Die eingefleischten Asterix Leser werden sich an die nicht ganz wortge- treuen Übersetzungen ebenso erinnern wie an den Angriff der Skythen und der Gallier im Nebel, in dem die Nachhut die Vorhut und umgekehrt zu Hilfe ruft. Doch Ferri und Conrad vorzuwerfen, hier abzukupfern, wäre verfehlt. Für mich wirkt dies eher wie eine Reminiszenz oder gar eine Verbeugung vor den Asterix Vätern, Goscinny und Uderzo. Ferri und Conrad haben längst bewiesen, dass sie genügend eigene Ideen haben, die ebenso zünden. Hierzu zählt beispiels- weise, dass Idefix entscheidend eingreift. Nicht unerwähnt möchte ich an dieser Stelle lassen, dass Ferri eine wunderbare Erklärung für den Greif hat, die wir von Terrine erfahren. Am Ende des Bandes haben wir dann 2 Bewohner des uns wohlbekannten gallischen Dorfes, die nicht am Festmahl teilnehmen. Natürlich ist dies Troubadix und ein gewisser Vierbeiner, der den Weiten der Schnee- wüste und seinen dort gefundenen Freunden nach- trauert. Um die eingangs gestellte Frage eindeutig zu beantworten: Ferri und Conrad beweisen mit diesem Band, dass sie die großen und tiefen Fußstapfen eines Goscinny und Uderzo ausfüllen können. Die beiden Asterix Väter werden wohlwollend auf diesen Band herabblicken und wissen ihr Vermächtnis in guten Händen. Und nun zieht los und holt Euch endlich den Band, beim Teutates! Asterix, Band XXXIX: Asterix und der Greif, Egmont Ehapa Media, 48 Seiten, 6,95€; das Variant kostet 12,00€ und die Luxus-Ausgabe 59,00€ Empfohlen von Uwe Bender-Muth, Bierstadt
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