Wir laden Wiesbaden ein, mit uns über Bücher zu sprechen.
Hier finden Sie unsere persönlichen Buch-Empfehlungen. I Wir freuen uns, wenn auch Sie uns Ihre Lese-Tipps senden!
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in unseren Onlineshops oder per E-Mail I Abholbereit am nächsten Werktag I Auslieferung und Versand auf Anfrage
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Wiesbaden liest im Sommer
wird veranstaltet von Wiesbaden liest,
dem kollegialen Zusammenschluss unabhängiger
und inhabergeführten Buchhandlungen Wiesbadens.
Gegründet
haben
wir
uns
im
Herbst
2021,
mit
dem
Ziel,
den
unabhängigen,
lokalen
Buchhandel
zu
stärken.
Als
Wiesbadenerinnen
und
Wiesbadener
liegen
uns
das
Stadtleben
und
Zusammenleben
am
Herzen.
Mit
unserem
Engagement
und
dem
Lesefest
WIESBADEN
LIEST
IM
SOMMER
möchten
wir
unseren Anteil dazu beitragen, dass Wiesbaden und seine Vororte lebendig und lebenswert sind und bleiben.
Wir danken unseren Kooperationspartnern und Unterstützern, die das Lesen - besonders an solch außergewöhnlichen Orten - ermöglichen.
ausgebucht
Sandra und Florian Köller sind der Kopf und das Herz hinter Maison Köller – L’Art Sucré.
Als Dessert-Fanatiker und überzeugte Schokoholics treiben sie seit jeher zwei Fragen um:
Wo bekommen sie die nächste Süßigkeit her und wie können sie den Genuss
süßer Köstlichkeiten immer noch ein bisschen größer machen?
Als die beiden 2009 beschlossen, eine eigene Manufaktur zu gründen, hielten viele sie für verrückt – und das waren sie auch.
Und sie sind es bis heute geblieben. Zum Glück! Denn das muss man auch sein.
Alle süßen Kreationen entstehen in kunstvoller Handarbeit mit größter Aufmerksamkeit für das geschmackliche Detail. Dafür verwenden sie
konsequent die besten und bestgeeignetsten Zutaten, die sie finden können. Mit nur einem Ziel: Besondere Genussmomente für Sie zu schaffen.
Pâtisserie auf höchstem Niveau – Denn wir wissen, Sie werden den Unterschied schmecken.
Sie betreiben drei Ladengeschäfte mit Cafés (Wiesbaden, Frankfurt, Bad Homburg)
und versenden ihre Produkte per Webshop in Deutschland und Europa.
Französische Haute Pâtisserie in Wiesbaden
Wir danken dem »Oranien Hotel & Residences«,
das unseren Autorinnen und Autoren
einen angenehmen Aufenthalt in Wiesbaden bereitet!
Es war für uns - als inhabergeführte Buchhandlungen - selbstverständlich, unsere Gäste in einem
inhabergeführten Hotel logieren zu lassen, das, wie wir, auch gesellschaftliches Engagement Wiesbaden
zeigt. Wir sind sehr glücklich, mit dem Hotel Oranien einen solchen Partner gefunden zu haben!
Das Hotel thront auf dem Berg am Ende der Schwalbacher Straße, an der Gabelung Emser und Platter
Straße. Eine Oase der Ruhe und Gastfreundschaft!
1879 wurde das Haus als „Herberge Fern zur Heimat“ für wandernde Handwerker, bedürftige Menschen und Arbeiter gegründet und war für den
damaligen Eigentümer, dem „Evangelischen Verein für Innere Mission“, ein großer Schritt. In den Wirren des ersten und zweiten Weltkrieges erfüllte das
„Christliches Hospiz Wiesbaden“, wie es ab 1910 genannt wurde, vielfältige Aufgaben als Lazarett und als Unterkunft
für in Not geratene Menschen.
Bald entwickelte sich das Hotelgeschäft so positiv, dass ein moderner Anbau, mit 40 Zimmern und einem großzügigen Konferenzbereich für 100
Personen, im Jahr 1968 fertig gestellt werden konnte. Damit ver-fügte das Hotel über 87 Gästezimmer. In diesem Zusammenhang wurde auch der neue
Name „Hotel Oranien Wiesbaden“ eingeführt.
Mitte der 1990ziger Jahre kamen Fragen auf, wie ein Hotelbetrieb auch zukünftig in Eigenregie vom dama-ligen Eigentümer „Evangelischer Verein für
Innere Mission“ geführt werden kann und soll. In diesem Zusammenhang ergab sich eine Wegkreuzung zu den heutigen Eigentümern Gerald und Andrea
Kink, die 1995 das Hotel Oranien Wiesbaden zuerst gepachtet haben und dann 2009 erwerben konnten.
Umfangreiche Modernisierungen im Bereich der Gästezimmer und Gastronomie, sowie das langjährige Mitarbeiterteam, haben das Hotel Oranien
Wiesbaden heute als privatgeführtes 4* Hotel fest in der Wiesbadener Hotellerie etabliert. Heute verfügt das Haus über 77 Zimmer, ein Restaurant mit
großer Sommerterrasse sowie diverse Veranstaltungsräume.
https://www.hotel-oranien.de/
Seit 1993 ist Stoll Hörgeräte-Akustik
Ihre gute Adresse für gutes Hören in Wiesbaden.
Stoll Hörgeräte Akustik verfügt selbstverständlich nicht nur über
modernste Anpasstechnologien, sondern auch über eine eigene
Reparaturwerkstatt, sowie ein Otoplastiklabor für die Anfertigung
von Ohrpassstücken und Im-Ohr-Hörsystemen
– jeweils auf dem neusten Stand der Technik.
Das Team rund um die Inhaberfamile Stoll kümmert kompetent,
zugewandt und sehr individuell um alle Belange rund um das Hören.
So auch um Kinderhörversorgung. FonoForte Hörtrainings oder Pro
Akustik Hörtrainings sowie Tinnitus-Beratung komplettieren
das umfassende Angebot.
Und vor allem: Alle sind für Sie da!
2 x in der Innenstadt Wiesbadens,
1 x in Taunusstein
und 1 x in Diez.
https://stoll-hoerakustik.de/
Was 1888 begann, als Albert und Franz Schulz in Mainz die Firma Gebrüder Schulz gründeten, ist heute ein Familienunternehmen in der fünften
und sechsten Generation. 1962 zog das Unternehmen in die heutigen Räume in der Mühlgasse – und hier erlebt man bis heute, was es bedeutet,
wenn Handwerk, Leidenschaft und Musik zusammenkommen.
Klavierbaumeister Christoph Schulz führt das Geschäft in fünfter Generation,
seit 2024 gestalten auch sein Sohn Jakob und dessen Frau Sarah die Zukunft des Hauses mit.
Wer Piano Schulz betritt, tritt in eine Welt ein, in der es nicht nur um Instrumente geht, sondern um Klang als Erlebnis. Neben dem Verkauf neuer,
gebrauchter und historischer Klaviere und Flügel beherbergt das Haus eine Meisterwerkstatt für Restaurierungen, bietet Stimmung und Pflege an und
vermietet Instrumente für jeden Anlass.
Die Lesung von Wiesbaden liest findet im historischen Innenhof des Hauses statt – unter freiem Himmel, umgeben von den Mauern,
die seit Generationen die Leidenschaft für Musik tragen. Ein besonderer Abend an einem ganz besonderen Ort
Piano Schulz – Wo Klang auf Geschichte trifft
Mitten im Herzen Wiesbadens, in der Mühlgasse 11–13,
befindet sich einer der faszinierendsten Orte der Stadt: das Klavierhaus Piano Schulz.
Mit über 800 Quadratmetern auf drei Etagen ist es das größte Piano-geschäft im gesamten
Rhein-Main-Gebiet – und zugleich ein lebendiges Stück Wiesbadener Kulturgeschichte.
Unsere Kooperationspartner
Demenz kann jeden treffen
Aber niemand muss mit der Diagnose allein
bleiben.
Seit 25 Jahren begleitet die Alzheimer Gesell-
schaft Wiesbaden e.V. Demenzerkrankte und
deren Familien.
Am Anfang stand eine kleine Selbsthilfegruppe
von betroffenen Angehörigen, heute zählt die
Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden rund 600
Mitglieder und hat ein umfangreiches und
professionelles Beratungs- und Betreuungs-
angebot. „Hilfe zur Selbsthilfe” ist der Leitge-
danke des Vereins, verknüpft mit einem zentra-
len Anspruch im Umgang mit den Erkrankten,
der bis heute seine Gültigkeit hat: „Es geht um
das, was da ist, und nicht um das, was fehlt.”
Als professionelle Anlaufstelle für alle
Menschen, die Fragen zum Thema Demenz
haben, ist die Alzheimer Gesellschaft
Wiesbaden e.V. in den vergangenen 25 Jahren
zu einer festen und verlässlichen Größe im
Wiesbadener Sozialwesen geworden.
Die Herausforderungen nehmen zu. Denn die
Anzahl hochaltriger Menschen steigt in den
nächsten Jahren weiter und damit auch die
Anzahl der Menschen mit Demenz.
Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e.V.
Am Schlosspark 75 b
65203 Wiesbaden
https://www.alzheimer-wiesbaden.de/
Die Gründung der Wiesbadener Museumssamm-
lungen verdankt sich bürgerlichem Engagement
des frühen 19. Jhd. Der Grundstock der Samm-
lungen geht auf die bis in das 18. Jhd. zurück-
reichende Sammlertätigkeit des Privat-sammlers
Johann Isaac Freiherr von Gerning zurück.
Im Jahr 1900 gingen die drei Museen in städti-
sches Eigentum über. Zwischen 1913 und 1915
entstand ein Neubau nach Plänen des Architek-
ten Theodor Fischer. In der Konzeption des
Fischer-Baus entstand ein modernes Gebäude,
das den unterschiedlichen Bedürfnissen der drei
Sparten gerecht wurde und bereits Platz für
wechselnde Ausstellungen bot. Nach der Macht-
ergreifung der Nationalsozialisten kamen alle
Gemälde aus dem Umfeld des Expressionismus,
und der konstruktiven Positionen zunächst ins
Depot des Museums. Nach Kriegsende wurde
das Gebäude zum „Central Collecting Point“ der
Amerikaner. Im Jahr 1973 übereignete die Stadt
Wiesbaden die drei Sammlungen dem Land
Hessen, das sie seitdem als Museum Wiesbaden
betreibt. Im Frühjahr 2010 wurde die Sammlung
Nassauischer Altertümer in städtische Träger-
schaft überführt.
2007 wurde das Museum von der deutschen
Sektion der AICA für seine Ausstellungstätigkeit
und seine Sammlungsaktivität im Bereich
moderner Kunst als „Museum des Jahres“
ausgezeichnet.
Museum Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 2
65183 Wiesbaden
https://www.museum-wiesbaden.de/
Franz Rosenzweig (1886-1929) eröffnete 1920 in
Frankfurt a. M. das „Freie Jüdische Lehrhaus“. An
dieser Bildungseinrichtung für Erwachsene, der-
en Dependance in Wiesbaden eröffnete, wurde
der Grundsatz verfolgt: „Das Lehrhaus soll uns
lehren, warum und wozu wir sind.“ Das Jüdische
Lehrhaus hatte außerdem das Ziel, traditionelles
jüdisches Wissen zu vermitteln und eine hand-
lungsorientierte Wissenspraxis zu fördern.
Eine besondere Bedeutung kam der Begegnung
zwischen der jüdischen Gemeinschaft und der
Mehrheitsgesellschaft zu. Diese Begegnung sollte
weder eine Mission noch die Aufgabe der eige-
nen Identität bedeuten, sondern eine „Ich-Du-
Beziehung“, wie Buber sie bezeichnete, also eine
dauerhafte Partnerschaft auf Augenhöhe sein.
Rosenzweig strebte an, jüdisches Wissen und
jüdische Werte auch in die nichtjüdische Umge-
bung zu tragen und somit eine Brücke zwischen
den Kulturen zu schlagen…
…
Zentral war dabei das Konzept des „lebensbe-
gleitenden Lernens“. Das Lehrhaus verstand
Bildung als einen kontinuierlichen Prozess, bei
dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen
und sich gegenseitig befruchten sollten. Es sollte
ein Ort sein, an dem ein lebendiger Austausch
von Ideen und ein offener Dialog zwischen
Menschen unterschiedlicher Herkunft und
Überzeugungen stattfinden konnten….
Das Jüdische Lehrhaus Wiesbaden wurde 1938
geschlossen und im Mai 2013 wiedergegründet.
Jüdische Gemeinde Wiesbaden
Friedrichstr. 33
65183 Wiesbaden
https://www.jg-wi.de/
Das jüdische Lehrhaus
Das Kunsthaus ist Treff- und Anziehungspunkt für Künstler wie Kunstinteressierte. Es thront auf dem Wiesbadener Schulberg und setzt sich aus einem
Altbau sowie einem 2011 eröffneten Neubau zusammen. Der Neubau beherbergt die über 300 Quadratmeter große, ebenerdige Kunsthalle und die
Artothek der städtischen Kunstsammlung, welche Kunstwerke - Gemälde, Grafiken, Plastiken und Objekte - gegen eine Gebühr verleiht. Im Altbau befinden
sich ein weiterer Ausstellungsraum (Aula), Künstlerateliers und das Referat Bildende Kunst / Kulturamt Wiesbaden.
Der Schulberg erhebt sich in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum, nur ein paar Schritte entfernt von der Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener
Juden am Michelsberg. Das zweigeschossige, an ein Palais erinnernde Kunsthaus des Architekten Philipp Hoffmann wurde 1863 vollendet und zuerst als
Elementarschule genutzt, von 1919 an dann als Handwerker- und Kunstgewerbeschule, aus der später die renommierte Werkkunstschule hervorging, zu
deren Studenten etwa der Künstler Peter Roehr zählte. Seit 1989 liegt die Verwaltung des Kunsthauses in Händen des Wiesbadener Kulturamtes.
Das Kunsthaus auf dem Schulberg ist eine Oase der Kunst und Treffpunkt für Künstler und Kunstinteressierte.
Zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen laden zum Dialog ein. Die Artothek bietet Kunst zum Ausleihen.
In elf Ateliers werden ab Sommer 2025 Künstlerinnen und Künstler ihre Produktion erlebbar machen.
Ein Industriedenkmal mit wechselhafter Nutzungsgeschichte
Die Walkmühle stellt neben der Hammermühle, die am anderen Ende von Wiesbaden gelegen ist, eines der letzten Industriedenkmäler dieser Epoche in
Wiesbaden dar. Durch ihre abgeschiedene Lage am Ende der Albrecht-Dürer-Anlagen war sie von den städtebaulichen Entwicklungen der Nachkriegszeit
weitgehend verschont und konnte sich damit ihr »Idyll« erhalten.
Die Walkmühle am Bornhofenweg ist rund 270 Jahre alt und blickt auf eine sehr wechselhafte Nutzungsgeschichte zurück. Sie wurde von Pfarrer Hellmund
als Waisenhaus mit angeschlossenen Werkstätten gebaut. Seiler, Schlosser und Waffenschmiede nutzten die Energie, die durch eine Wassermühle im 1737
fertiggestellten Hauptgebäude erzeugt wurde. Ihre Mieten flossen in die Waisenhauskasse und ermöglichten so dessen Betrieb. So gesehen war die
Walkmühle bereits bei ihrer Inbetriebnahme ein gemeinnütziges Projekt.
30 Jahre später wurde die Mühle erneuert und drei Jahre später versteigert. Die Walkmühle wurde Gaststätte, später baute eine Besitzerin sie zum Tanzsaal
aus, betrieb aber das Hanfreiben und Lederwalken weiter. Mitte des 19. Jahrhunderts ließ ein Konsortium eine Bierbrauerei errichten. Nach dem 1. Welt-
krieg wurden in der Walkmühle Stoffe gefärbt und Textilien gereinigt. Die Stadt Wiesbaden kaufte das Areal 1966 für rund 1,7 Millionen Mark. Ab 1990
wollte sie das Anwesen wegen der hohen Instandhaltungs- und Sanierungskosten verkaufen, alle Interessenten schreckten jedoch vor der Aufgabe zurück.
Zudem bestand lange die berechtigte Vermutung, dass Grund und Boden verseucht sein könnten.
Indes hatten sich längst mehrere Künstler, Wohnungssuchende und Gewerbetreibende in dem heruntergekommenen Industriedenkmal auf eigene Kosten
etabliert. Die Vorreiter begannen vor mehr als 20 Jahren Räume in Ateliers und Wohnungen umzuwandeln. Sie gründeten den »Verein Walkmühle«,
erwirkten einen Denkmalschutz für das Ensemble und retteten die alten Gebäude vor der Abrissbirne.
2003 zogen weitere, im Verein »Kunst+Raum Wiesbaden« zusammengeschlossene Künstler in die Walkmühle ein, richteten zusätzliche Ateliers her und
begannen, die Industriebrache mit kulturellen Veranstaltungen zu beleben und für die Wiesbadener Öffenlichkeit zugänglich zu machen. Sie entwickelten
nach und nach ein Konzept zur Sanierung und dauerhaften Nutzung des Gebäudeensembles als Zentrum der Bildenden Kunst. 2005 schlossen sich beide
Vereine unter dem Namen »Künstlerverein Walkmühle« zusammen.
Der gemeinnützige Künstlerverein Walkmühle e.V. konstituierte sich im April 2005 durch Zusammenschluss der beiden Vorgängervereine »Walkmühle e.V.«
und »Kunst+Raum Wiesbaden e.V.«. Während der bereits über mehrere Jahre vor Ort ansässige Verein Walkmühle in erster Linie den dauerhaften Erhalt und
die Sanierung des Gebäudekomplexes verfolgte, stand beim Verein Kunst+Raum von Beginn an die nachhaltige Etablierung eines lebendigen, nach außen hin
offenen Zentrums der Bildenden Kunst für Wiesbaden im Vordergrund. Die architektonisch interessante und atmosphärisch reizvolle Walkmühle erschien
hierfür ein geeigneter Standort. Mit dem Zusammenschluss der Vorgängervereine konnten deren beider Hauptzielsetzungen gebündelt werden.
Künstlerverein Walkmühle, Walkmühle 3, 65195 Wiesbaden
https://www.walkmuehle.net/
Bereits im Oktober des Jahres 1982 hatte Frau Rita de la Chevallerie die
Idee zu einem Garten mit Heilpflanzen. Das Grünflächenamt der Stadt
Wiesbaden nahm sich des Gedankens an und trat an die Wiesbadener
Apothekerschaft heran. Die Standesorganisation stimmte der Idee
umgehend zu. Schon im Mai 1983 waren ein Modellplan und im darauf
folgenden September bereits ein Detailplan der Gesamtanlage zu
bestaunen. Im April 1984 war Baubeginn, und im Juni 1986 konnte der
1. Bauabschnitt mit 85 Pflanzenarten eingeweiht werden.
Der 1998 gegründete Freundeskreis hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den
Erhalt sowie die stete Erweiterung und Verbesserung des Gartens zu
sichern und ihm ein verlässlicher Partner zu sein.
Möglich ist das nur dank der wunderbaren Zusammenarbeit mit der
Interessengemeinschaft der Apotheker Hessen-Nassau e.V. und dem
Wiesbadener Grünflächenamt. Der Garten ist Symbol für das, was
gemeinsam machbar ist. Ohne die Unterstützung der Stadt Wiesbaden
und den vorbildlichen Einsatz der Mitarbeiter des städtischen
Grünflächen- und Tiefbauamtes wäre der Garten nie zu einem solchen
Prunkstück geworden.
Der Apothekergarten Wiesbaden ist von Mai
bis Oktober geöffnet. Jeden Samstag bietet
der Freundeskreis Apothekergarten
Wiesbaden unentgeltliche Führungen zu
vielen verschiedenen Themen rund um die
270 gehegten klassischen Arznei-, Färbe-
und Zierpflanzen an.
Freundeskreis Apothekergarten Wiesbaden
e.V.
Unsere Gastgeber
Als Stummfilmtheater „Ufa-Palast“ fand die feierliche Eröffnung am 21.12.1926 mit der Aufführung „Faust – eine Heldensaga“ statt. Knapp 1000 Gäste
fanden Platz in dem eleganten Haus. Von 1945 bis 1955 nutzte die U. S. Army das Kino bis es – nun als „Ufa im Park“ - 1955 nach Plänen des Architekten
Ludwig Goerz grundlegend umgestaltet wurde. Aus dieser Zeit stammt die bis heute erhaltene denkmalgeschützte Innenarchitektur. Durch eine Erbschaft
kam das Haus in den 1970er-Jahren in die Hände der Stadt Wiesbaden und diente während des Umbaus des Hessischen Staatstheaters als Ausweich-
quartier für das Schauspiel. Am 16. April 1980 eröffnete das Deutsche Institut für Filmkunde – DIF e.V. das „Archivkino Caligari“. Einmal wöchentlich
standen filmhistorische Raritäten, nicht nur aus dem eigenen Archiv, auf dem Programm. Bis in die 1990er Jahre teilte sich das Caligari die Spielstätte mit
den Boulevard-Theatern „Rheingauer Volkstheater“ und „Komödie am Park“, wodurch der Kinobetrieb nur eingeschränkt möglich war.
Im September 1990 startete das Kulturamt der Stadt Wiesbaden sein kommunales Filmprogramm, 2000 erfolgte eine umfassende Sanierung und brachte
die Caligari FilmBühne auch auf den neuesten Stand der Technik. 2025 bis Frühjahr 2026 wurden die Brandschutztachnik grundlegend erneuert.
Das Caligari ist Forum für eine Reihe von Filminitiativen und Kooperationspartnern, zum Beispiel das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., das
Medienzentrum Wiesbaden, Wiesbadener Kinofestival e.V., die Evangelische Stadtakademie und Katholische Erwachsenenbildung, die Friedrich-Wilhelm-
Murnau-Stiftung und vielen mehr.
Im Caligari wird Filmgeschichte präsent gehalten. Der deutsche Film, das europäische Kino werden ebenso gepflegt wie internationale Arthouse-
Produktionen, der Dokumentar- und der Kurzfilm. Mit dem TraumKino für Kinder und mit Schulveranstaltungen wird der Nachwuchs an die Filmkunst
herangeführt.
"... ein Juwel unter den deutschen Lichtspielhäusern" Volker Schlöndorff
Die Caligari FilmBühne ist das kommunale Kino in Wiesbaden.
Benannt wurde es nach dem expressionistischen Stummfilm "Das Cabinet des Dr. Caligari".
Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden
https://caligari.wiesbaden.de/