Gelato I Peter Peter I Santini Wiesbaden I Wiesbaden liest im Sommer

Wir laden Wiesbaden ein, mit uns über Bücher zu sprechen.

Wiesbaden liest I Die Seite der Wiesbadener Buchhandlungen I
Hier finden Sie unsere persönlichen Buch-Empfehlungen. I Wir freuen uns, wenn auch Sie uns Ihre Lese-Tipps senden! Bestellungen 24/7 online in unseren Onlineshops oder per E-Mail I Abholbereit am nächsten Werktag I Auslieferung und Versand auf Anfrage
Die Seite inhabergeführter und unabhängiger Buchhandlungen in Wiesbaden. WIESBADEN LIEST
Wiesbaden liest im Sommer wird veranstaltet von Wiesbaden liest, dem kollegialen Zusammenschluss unabhängiger und inhabergeführten Buchhandlungen Wiesbadens.
Gegründet haben wir uns im Herbst 2021, mit dem Ziel, den unabhängigen, lokalen Buchhandel zu stärken. Als Wiesbadenerinnen und Wiesbadener liegen uns das Stadtleben und Zusammenleben am Herzen. Mit unserem Engagement und dem Lesefest WIESBADEN LIEST IM SOMMER möchten wir unseren Anteil dazu beitragen, dass Wiesbaden und seine Vororte lebendig und lebenswert sind und bleiben.

Wir danken unseren Kooperationspartnern und Unterstützern, die das Lesen - besonders an solch außergewöhnlichen Orten - ermöglichen.

Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur Hessen. Einbewegtes Land I Sabine Königs I Hans Sarkowicz I Wiesbaden liest im Sommer Lesung Shelly Kupferberg I Wiesbaden liest im Sommer WDC 2026 I Demokratie bauen I Josephine Baker I Kelly Heelton I Mona Horncastle I Caligari I Wiiesbaden  liest im Sommer WDC 2026 I Demokratie bauen I Josephine Baker I Kelly Heelton I Mona Horncastle I Caligari I Wiiesbaden  liest im Sommer Lesung Oliver Bottini I Wiesbaden liest im Sommer Lesung Andrea Reidt I Wiesbaden liest im Sommer Lesung Daniel Schreiber I Woche gegen Einsamkeit I Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden Thomas Mann I Deutsche Hörer I Hans Sarkowicz I Lesung & Vortrag 28. August I Wiesbaden liest im Sommer 2025

>>

ausgebucht
Wiesbaden liest im Sommer 2025 Marie Lamballe I Café Engel I Lesung 24. Juni I Wiesbaden liest im Sommer 2025 I  Hörgeräte Stoll Wiesbaden liest im Sommer 2025
Sandra und Florian Köller sind der Kopf und das Herz hinter Maison Köller – L’Art Sucré. Als Dessert-Fanatiker und überzeugte Schokoholics treiben sie seit jeher zwei Fragen um: Wo bekommen sie die nächste Süßigkeit her und wie können sie den Genuss süßer Köstlichkeiten immer noch ein bisschen größer machen?
Als die beiden 2009 beschlossen, eine eigene Manufaktur zu gründen, hielten viele sie für verrückt – und das waren sie auch. Und sie sind es bis heute geblieben. Zum Glück! Denn das muss man auch sein. Alle süßen Kreationen entstehen in kunstvoller Handarbeit mit größter Aufmerksamkeit für das geschmackliche Detail. Dafür verwenden sie konsequent die besten und bestgeeignetsten Zutaten, die sie finden können. Mit nur einem Ziel: Besondere Genussmomente für Sie zu schaffen. Pâtisserie auf höchstem Niveau – Denn wir wissen, Sie werden den Unterschied schmecken. Sie betreiben drei Ladengeschäfte mit Cafés (Wiesbaden, Frankfurt, Bad Homburg) und versenden ihre Produkte per Webshop in Deutschland und Europa.

Französische Haute Pâtisserie in Wiesbaden

Wiesbaden liest im Sommer 2025
Wir danken dem »Oranien Hotel & Residences«, das unseren Autorinnen und Autoren einen angenehmen Aufenthalt in Wiesbaden bereitet!
Es war für uns - als inhabergeführte Buchhandlungen - selbstverständlich, unsere Gäste in einem inhabergeführten Hotel logieren zu lassen, das, wie wir, auch gesellschaftliches Engagement Wiesbaden zeigt. Wir sind sehr glücklich, mit dem Hotel Oranien einen solchen Partner gefunden zu haben! Das Hotel thront auf dem Berg am Ende der Schwalbacher Straße, an der Gabelung Emser und Platter Straße. Eine Oase der Ruhe und Gastfreundschaft!
1879 wurde das Haus als „Herberge Fern zur Heimat“ für wandernde Handwerker, bedürftige Menschen und Arbeiter gegründet und war für den damaligen Eigentümer, dem „Evangelischen Verein für Innere Mission“, ein großer Schritt. In den Wirren des ersten und zweiten Weltkrieges erfüllte das „Christliches Hospiz Wiesbaden“, wie es ab 1910 genannt wurde, vielfältige Aufgaben als Lazarett und als Unterkunft für in Not geratene Menschen. Bald entwickelte sich das Hotelgeschäft so positiv, dass ein moderner Anbau, mit 40 Zimmern und einem großzügigen Konferenzbereich für 100 Personen, im Jahr 1968 fertig gestellt werden konnte. Damit ver-fügte das Hotel über 87 Gästezimmer. In diesem Zusammenhang wurde auch der neue Name „Hotel Oranien Wiesbaden“ eingeführt. Mitte der 1990ziger Jahre kamen Fragen auf, wie ein Hotelbetrieb auch zukünftig in Eigenregie vom dama-ligen Eigentümer „Evangelischer Verein für Innere Mission“ geführt werden kann und soll. In diesem Zusammenhang ergab sich eine Wegkreuzung zu den heutigen Eigentümern Gerald und Andrea Kink, die 1995 das Hotel Oranien Wiesbaden zuerst gepachtet haben und dann 2009 erwerben konnten. Umfangreiche Modernisierungen im Bereich der Gästezimmer und Gastronomie, sowie das langjährige Mitarbeiterteam, haben das Hotel Oranien Wiesbaden heute als privatgeführtes 4* Hotel fest in der Wiesbadener Hotellerie etabliert. Heute verfügt das Haus über 77 Zimmer, ein Restaurant mit großer Sommerterrasse sowie diverse Veranstaltungsräume. https://www.hotel-oranien.de/

Seit 1993 ist Stoll Hörgeräte-Akustik

Ihre gute Adresse für gutes Hören in Wiesbaden.

Stoll Hörgeräte Akustik verfügt selbstverständlich nicht nur über modernste Anpasstechnologien, sondern auch über eine eigene Reparaturwerkstatt, sowie ein Otoplastiklabor für die Anfertigung von Ohrpassstücken und Im-Ohr-Hörsystemen – jeweils auf dem neusten Stand der Technik. Das Team rund um die Inhaberfamile Stoll kümmert kompetent, zugewandt und sehr individuell um alle Belange rund um das Hören. So auch um Kinderhörversorgung. FonoForte Hörtrainings oder Pro Akustik Hörtrainings sowie Tinnitus-Beratung komplettieren das umfassende Angebot.
Und vor allem: Alle sind für Sie da! 2 x in der Innenstadt Wiesbadens, 1 x in Taunusstein und 1 x in Diez. https://stoll-hoerakustik.de/
Piano Schulz I Wiesbaden liest im Sommer
Was 1888 begann, als Albert und Franz Schulz in Mainz die Firma Gebrüder Schulz gründeten, ist heute ein Familienunternehmen in der fünften und sechsten Generation. 1962 zog das Unternehmen in die heutigen Räume in der Mühlgasse – und hier erlebt man bis heute, was es bedeutet, wenn Handwerk, Leidenschaft und Musik zusammenkommen. Klavierbaumeister Christoph Schulz führt das Geschäft in fünfter Generation, seit 2024 gestalten auch sein Sohn Jakob und dessen Frau Sarah die Zukunft des Hauses mit. Wer Piano Schulz betritt, tritt in eine Welt ein, in der es nicht nur um Instrumente geht, sondern um Klang als Erlebnis. Neben dem Verkauf neuer, gebrauchter und historischer Klaviere und Flügel beherbergt das Haus eine Meisterwerkstatt für Restaurierungen, bietet Stimmung und Pflege an und vermietet Instrumente für jeden Anlass. Die Lesung von Wiesbaden liest findet im historischen Innenhof des Hauses statt – unter freiem Himmel, umgeben von den Mauern, die seit Generationen die Leidenschaft für Musik tragen. Ein besonderer Abend an einem ganz besonderen Ort
Lesung Oliver Bottini I Wiesbaden liest im Sommer
Piano Schulz – Wo Klang auf Geschichte trifft Mitten im Herzen Wiesbadens, in der Mühlgasse 11–13, befindet sich einer der faszinierendsten Orte der Stadt: das Klavierhaus Piano Schulz. Mit über 800 Quadratmetern auf drei Etagen ist es das größte Piano-geschäft im gesamten Rhein-Main-Gebiet – und zugleich ein lebendiges Stück Wiesbadener Kulturgeschichte.

Unsere Kooperationspartner

Katrin Seyfert I Lesung 15. Mai I Wiesbaden liest im Sommer 2025 I L´Art Sucré-Maison Köller

Demenz kann jeden treffen

Aber niemand muss mit der Diagnose allein

bleiben.

Seit 25 Jahren begleitet die Alzheimer Gesell- schaft Wiesbaden e.V. Demenzerkrankte und deren Familien. Am Anfang stand eine kleine Selbsthilfegruppe von betroffenen Angehörigen, heute zählt die Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden rund 600 Mitglieder und hat ein umfangreiches und professionelles Beratungs- und Betreuungs- angebot. „Hilfe zur Selbsthilfe” ist der Leitge- danke des Vereins, verknüpft mit einem zentra- len Anspruch im Umgang mit den Erkrankten, der bis heute seine Gültigkeit hat: „Es geht um das, was da ist, und nicht um das, was fehlt.” Als professionelle Anlaufstelle für alle Menschen, die Fragen zum Thema Demenz haben, ist die Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e.V. in den vergangenen 25 Jahren zu einer festen und verlässlichen Größe im Wiesbadener Sozialwesen geworden. Die Herausforderungen nehmen zu. Denn die Anzahl hochaltriger Menschen steigt in den nächsten Jahren weiter und damit auch die Anzahl der Menschen mit Demenz.

Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e.V.

Am Schlosspark 75 b

65203 Wiesbaden

https://www.alzheimer-wiesbaden.de/

Die Gründung der Wiesbadener Museumssamm-

lungen verdankt sich bürgerlichem Engagement

des frühen 19. Jhd. Der Grundstock der Samm-

lungen geht auf die bis in das 18. Jhd. zurück-

reichende Sammlertätigkeit des Privat-sammlers

Johann Isaac Freiherr von Gerning zurück.

Im Jahr 1900 gingen die drei Museen in städti- sches Eigentum über. Zwischen 1913 und 1915 entstand ein Neubau nach Plänen des Architek- ten Theodor Fischer. In der Konzeption des Fischer-Baus entstand ein modernes Gebäude, das den unterschiedlichen Bedürfnissen der drei Sparten gerecht wurde und bereits Platz für wechselnde Ausstellungen bot. Nach der Macht- ergreifung der Nationalsozialisten kamen alle Gemälde aus dem Umfeld des Expressionismus, und der konstruktiven Positionen zunächst ins Depot des Museums. Nach Kriegsende wurde das Gebäude zum „Central Collecting Point“ der Amerikaner. Im Jahr 1973 übereignete die Stadt Wiesbaden die drei Sammlungen dem Land Hessen, das sie seitdem als Museum Wiesbaden betreibt. Im Frühjahr 2010 wurde die Sammlung Nassauischer Altertümer in städtische Träger- schaft überführt. 2007 wurde das Museum von der deutschen Sektion der AICA für seine Ausstellungstätigkeit und seine Sammlungsaktivität im Bereich moderner Kunst als „Museum des Jahres“ ausgezeichnet.

Museum Wiesbaden

Friedrich-Ebert-Allee 2

65183 Wiesbaden

https://www.museum-wiesbaden.de/
Dmitrij Kapitelman I Lesung 21. August I Wiesbaden liest im Sommer 2025
Franz Rosenzweig (1886-1929) eröffnete 1920 in Frankfurt a. M. das „Freie Jüdische Lehrhaus“. An dieser Bildungseinrichtung für Erwachsene, der- en Dependance in Wiesbaden eröffnete, wurde der Grundsatz verfolgt: „Das Lehrhaus soll uns lehren, warum und wozu wir sind.“ Das Jüdische Lehrhaus hatte außerdem das Ziel, traditionelles jüdisches Wissen zu vermitteln und eine hand- lungsorientierte Wissenspraxis zu fördern. Eine besondere Bedeutung kam der Begegnung zwischen der jüdischen Gemeinschaft und der Mehrheitsgesellschaft zu. Diese Begegnung sollte weder eine Mission noch die Aufgabe der eige- nen Identität bedeuten, sondern eine „Ich-Du- Beziehung“, wie Buber sie bezeichnete, also eine dauerhafte Partnerschaft auf Augenhöhe sein. Rosenzweig strebte an, jüdisches Wissen und jüdische Werte auch in die nichtjüdische Umge- bung zu tragen und somit eine Brücke zwischen den Kulturen zu schlagen… Zentral war dabei das Konzept des „lebensbe- gleitenden Lernens“. Das Lehrhaus verstand Bildung als einen kontinuierlichen Prozess, bei dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen und sich gegenseitig befruchten sollten. Es sollte ein Ort sein, an dem ein lebendiger Austausch von Ideen und ein offener Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Überzeugungen stattfinden konnten…. Das Jüdische Lehrhaus Wiesbaden wurde 1938 geschlossen und im Mai 2013 wiedergegründet.

Jüdische Gemeinde Wiesbaden

Friedrichstr. 33

65183 Wiesbaden

https://www.jg-wi.de/

Das jüdische Lehrhaus

Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur

Das Kunsthaus ist Treff- und Anziehungspunkt für Künstler wie Kunstinteressierte. Es thront auf dem Wiesbadener Schulberg und setzt sich aus einem

Altbau sowie einem 2011 eröffneten Neubau zusammen. Der Neubau beherbergt die über 300 Quadratmeter große, ebenerdige Kunsthalle und die

Artothek der städtischen Kunstsammlung, welche Kunstwerke - Gemälde, Grafiken, Plastiken und Objekte - gegen eine Gebühr verleiht. Im Altbau befinden

sich ein weiterer Ausstellungsraum (Aula), Künstlerateliers und das Referat Bildende Kunst / Kulturamt Wiesbaden.

Der Schulberg erhebt sich in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum, nur ein paar Schritte entfernt von der Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener

Juden am Michelsberg. Das zweigeschossige, an ein Palais erinnernde Kunsthaus des Architekten Philipp Hoffmann wurde 1863 vollendet und zuerst als

Elementarschule genutzt, von 1919 an dann als Handwerker- und Kunstgewerbeschule, aus der später die renommierte Werkkunstschule hervorging, zu

deren Studenten etwa der Künstler Peter Roehr zählte. Seit 1989 liegt die Verwaltung des Kunsthauses in Händen des Wiesbadener Kulturamtes.

Das Kunsthaus auf dem Schulberg ist eine Oase der Kunst und Treffpunkt für Künstler und Kunstinteressierte.

Zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen laden zum Dialog ein. Die Artothek bietet Kunst zum Ausleihen.

In elf Ateliers werden ab Sommer 2025 Künstlerinnen und Künstler ihre Produktion erlebbar machen.

Kunsthaus Wiesbaden

Schulberg 10, 65183 Wiesbaden

https://www.wiesbaden.de/kunsthaus

Ein Industriedenkmal mit wechselhafter Nutzungsgeschichte

Die Walkmühle stellt neben der Hammermühle, die am anderen Ende von Wiesbaden gelegen ist, eines der letzten Industriedenkmäler dieser Epoche in

Wiesbaden dar. Durch ihre abgeschiedene Lage am Ende der Albrecht-Dürer-Anlagen war sie von den städtebaulichen Entwicklungen der Nachkriegszeit

weitgehend verschont und konnte sich damit ihr »Idyll« erhalten.

Die Walkmühle am Bornhofenweg ist rund 270 Jahre alt und blickt auf eine sehr wechselhafte Nutzungsgeschichte zurück. Sie wurde von Pfarrer Hellmund

als Waisenhaus mit angeschlossenen Werkstätten gebaut. Seiler, Schlosser und Waffenschmiede nutzten die Energie, die durch eine Wassermühle im 1737

fertiggestellten Hauptgebäude erzeugt wurde. Ihre Mieten flossen in die Waisenhauskasse und ermöglichten so dessen Betrieb. So gesehen war die

Walkmühle bereits bei ihrer Inbetriebnahme ein gemeinnütziges Projekt.

30 Jahre später wurde die Mühle erneuert und drei Jahre später versteigert. Die Walkmühle wurde Gaststätte, später baute eine Besitzerin sie zum Tanzsaal

aus, betrieb aber das Hanfreiben und Lederwalken weiter. Mitte des 19. Jahrhunderts ließ ein Konsortium eine Bierbrauerei errichten. Nach dem 1. Welt-

krieg wurden in der Walkmühle Stoffe gefärbt und Textilien gereinigt. Die Stadt Wiesbaden kaufte das Areal 1966 für rund 1,7 Millionen Mark. Ab 1990

wollte sie das Anwesen wegen der hohen Instandhaltungs- und Sanierungskosten verkaufen, alle Interessenten schreckten jedoch vor der Aufgabe zurück.

Zudem bestand lange die berechtigte Vermutung, dass Grund und Boden verseucht sein könnten.

Indes hatten sich längst mehrere Künstler, Wohnungssuchende und Gewerbetreibende in dem heruntergekommenen Industriedenkmal auf eigene Kosten

etabliert. Die Vorreiter begannen vor mehr als 20 Jahren Räume in Ateliers und Wohnungen umzuwandeln. Sie gründeten den »Verein Walkmühle«,

erwirkten einen Denkmalschutz für das Ensemble und retteten die alten Gebäude vor der Abrissbirne.

2003 zogen weitere, im Verein »Kunst+Raum Wiesbaden« zusammengeschlossene Künstler in die Walkmühle ein, richteten zusätzliche Ateliers her und

begannen, die Industriebrache mit kulturellen Veranstaltungen zu beleben und für die Wiesbadener Öffenlichkeit zugänglich zu machen. Sie entwickelten

nach und nach ein Konzept zur Sanierung und dauerhaften Nutzung des Gebäudeensembles als Zentrum der Bildenden Kunst. 2005 schlossen sich beide

Vereine unter dem Namen »Künstlerverein Walkmühle« zusammen.

Der gemeinnützige Künstlerverein Walkmühle e.V. konstituierte sich im April 2005 durch Zusammenschluss der beiden Vorgängervereine »Walkmühle e.V.«

und »Kunst+Raum Wiesbaden e.V.«. Während der bereits über mehrere Jahre vor Ort ansässige Verein Walkmühle in erster Linie den dauerhaften Erhalt und

die Sanierung des Gebäudekomplexes verfolgte, stand beim Verein Kunst+Raum von Beginn an die nachhaltige Etablierung eines lebendigen, nach außen hin

offenen Zentrums der Bildenden Kunst für Wiesbaden im Vordergrund. Die architektonisch interessante und atmosphärisch reizvolle Walkmühle erschien

hierfür ein geeigneter Standort. Mit dem Zusammenschluss der Vorgängervereine konnten deren beider Hauptzielsetzungen gebündelt werden.

Künstlerverein Walkmühle, Walkmühle 3, 65195 Wiesbaden https://www.walkmuehle.net/
Apothekergarten Wiesbaden I Wiesbaden liest imSommer
Bereits im Oktober des Jahres 1982 hatte Frau Rita de la Chevallerie die Idee zu einem Garten mit Heilpflanzen. Das Grünflächenamt der Stadt Wiesbaden nahm sich des Gedankens an und trat an die Wiesbadener Apothekerschaft heran. Die Standesorganisation stimmte der Idee umgehend zu. Schon im Mai 1983 waren ein Modellplan und im darauf folgenden September bereits ein Detailplan der Gesamtanlage zu bestaunen. Im April 1984 war Baubeginn, und im Juni 1986 konnte der 1. Bauabschnitt mit 85 Pflanzenarten eingeweiht werden. Der 1998 gegründete Freundeskreis hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den Erhalt sowie die stete Erweiterung und Verbesserung des Gartens zu sichern und ihm ein verlässlicher Partner zu sein. Möglich ist das nur dank der wunderbaren Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft der Apotheker Hessen-Nassau e.V. und dem Wiesbadener Grünflächenamt. Der Garten ist Symbol für das, was gemeinsam machbar ist. Ohne die Unterstützung der Stadt Wiesbaden und den vorbildlichen Einsatz der Mitarbeiter des städtischen Grünflächen- und Tiefbauamtes wäre der Garten nie zu einem solchen Prunkstück geworden.
Der Apothekergarten Wiesbaden ist von Mai bis Oktober geöffnet. Jeden Samstag bietet der Freundeskreis Apothekergarten Wiesbaden unentgeltliche Führungen zu vielen verschiedenen Themen rund um die 270 gehegten klassischen Arznei-, Färbe- und Zierpflanzen an.
Freundeskreis Apothekergarten Wiesbaden e.V.

Unsere Gastgeber

Als Stummfilmtheater „Ufa-Palast“ fand die feierliche Eröffnung am 21.12.1926 mit der Aufführung „Faust – eine Heldensaga“ statt. Knapp 1000 Gäste

fanden Platz in dem eleganten Haus. Von 1945 bis 1955 nutzte die U. S. Army das Kino bis es – nun als „Ufa im Park“ - 1955 nach Plänen des Architekten

Ludwig Goerz grundlegend umgestaltet wurde. Aus dieser Zeit stammt die bis heute erhaltene denkmalgeschützte Innenarchitektur. Durch eine Erbschaft

kam das Haus in den 1970er-Jahren in die Hände der Stadt Wiesbaden und diente während des Umbaus des Hessischen Staatstheaters als Ausweich-

quartier für das Schauspiel. Am 16. April 1980 eröffnete das Deutsche Institut für Filmkunde – DIF e.V. das „Archivkino Caligari“. Einmal wöchentlich

standen filmhistorische Raritäten, nicht nur aus dem eigenen Archiv, auf dem Programm. Bis in die 1990er Jahre teilte sich das Caligari die Spielstätte mit

den Boulevard-Theatern „Rheingauer Volkstheater“ und „Komödie am Park“, wodurch der Kinobetrieb nur eingeschränkt möglich war.

Im September 1990 startete das Kulturamt der Stadt Wiesbaden sein kommunales Filmprogramm, 2000 erfolgte eine umfassende Sanierung und brachte die Caligari FilmBühne auch auf den neuesten Stand der Technik. 2025 bis Frühjahr 2026 wurden die Brandschutztachnik grundlegend erneuert. Das Caligari ist Forum für eine Reihe von Filminitiativen und Kooperationspartnern, zum Beispiel das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., das Medienzentrum Wiesbaden, Wiesbadener Kinofestival e.V., die Evangelische Stadtakademie und Katholische Erwachsenenbildung, die Friedrich-Wilhelm- Murnau-Stiftung und vielen mehr.

Im Caligari wird Filmgeschichte präsent gehalten. Der deutsche Film, das europäische Kino werden ebenso gepflegt wie internationale Arthouse-

Produktionen, der Dokumentar- und der Kurzfilm. Mit dem TraumKino für Kinder und mit Schulveranstaltungen wird der Nachwuchs an die Filmkunst

herangeführt.

"... ein Juwel unter den deutschen Lichtspielhäusern" Volker Schlöndorff

WDC 2026 I Demokratie bauen I Josephine Baker I Kelly Heelton I Mona Horncastle I Caligari I Wiiesbaden  liest im Sommer

Die Caligari FilmBühne ist das kommunale Kino in Wiesbaden.

Benannt wurde es nach dem expressionistischen Stummfilm "Das Cabinet des Dr. Caligari".

Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden https://caligari.wiesbaden.de/
GWW Wiesbaden I Wiesbaden liest im Sommer WDC 2026 I Demokratie bauen I Josephine Baker I Kelly Heelton I Mona Horncastle I Caligari I Wiesbaden liest im Sommer
Gelato I Peter Peter I Santini Wiesbaden I Wiesbaden liest im Sommer
Wiesbaden büchert-Buchhandlungen in Wiesbaden Wiesbaden büchert-Buchhandlungen in Wiesbaden Wiesbaden liest-Die Seite der Buchhandlungen in Wiesbaden

Wir laden Wiesbaden ein, mit uns über Bücher zu sprechen.

Hier finden Sie unsere persönlichen Buch-Empfehlungen.

Wir freuen uns, wenn auch Sie uns Ihr Lese-Tipps senden!

Die Seite inhabergeführter und unabhängiger

Buchhandlungen in der Wiesbaden.

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Wiesbaden liest im Sommer wird veranstaltet von Wiesbaden liest, dem kollegialen Zusammenschluss unabhängiger und inhabergeführten Buchhandlungen Wiesbadens.
Gegründet haben wir uns im Herbst 2021, mit dem Ziel, den unabhängigen, lokalen Buchhandel zu stärken. Als Wiesbadenerinnen und Wiesbadener liegen uns das Stadtleben und Zusammenleben am Herzen. Mit unserem Engagement und dem Lesefest WIESBADEN LIEST IM SOMMER möchten wir unseren Anteil dazu beitragen, dass Wiesbaden und seine Vororte lebendig und lebenswert sind und bleiben.

Wir danken

unseren Kooperationspartnern und Unterstützern,

die das Lesen - besonders an solch

außergewöhnlichen Orten - ermöglichen.

Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur Hessen. Einbewegtes Land I Sabine Königs I Hans Sarkowicz I Wiesbaden liest im Sommer Lesung Shelly Kupferberg I Wiesbaden liest im Sommer WDC 2026 I Demokratie bauen I Josephine Baker I Kelly Heelton I Mona Horncastle I Caligari I Wiiesbaden  liest im Sommer WDC 2026 I Demokratie bauen I Josephine Baker I Kelly Heelton I Mona Horncastle I Caligari I Wiiesbaden  liest im Sommer Lesung Oliver Bottini I Wiesbaden liest im Sommer Lesung Andrea Reidt I Wiesbaden liest im Sommer Lesung Daniel Schreiber I Woche gegen Einsamkeit I Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden

Unsere Gastgeber

Dmitrij Kapitelman I Lesung 21. August I Wiesbaden liest im Sommer 2025
ausgebucht
ausgebucht
Wiesbaden liest im Sommer 2025
Sandra und Florian Köller sind der Kopf und das Herz hinter Maison Köller – L’Art Sucré. Als Dessert-Fanatiker und überzeugte Schokoholics treiben sie seit jeher zwei Fragen um: Wo bekommen sie die nächste Süßigkeit her und wie können sie den Genuss süßer Köstlichkeiten immer noch ein bisschen größer machen?

Französische Haute Pâtisserie in Wiesbaden

die ganze Geschichte>> Sie betreiben drei Ladengeschäfte mit Cafés (Wiesbaden, Frankfurt, Bad Homburg) und versen- den ihre Produkte per Webshop in Deutschland und Europa. https://www.lartsucre.com/
Was 1888 begann, als Albert und Franz Schulz in Mainz die Firma Gebrüder Schulz gründeten, ist heute ein Familienunternehmen in der fünften und sechsten Generation. 1962 zog das Unter- nehmen in die heutigen Räume in der Mühlgasse – und hier erlebt man bis heute, was es bedeutet, wenn Handwerk, Leidenschaft und Musik zusammenkommen. Klavierbaumeister Christoph Schulz führt das Geschäft in fünfter Generation, seit 2024 gestalten auch sein Sohn Jakob und dessen Frau Sarah die Zukunft des Hauses mit. Wer Piano Schulz betritt, tritt in eine Welt ein, in der es nicht nur um Instrumente geht, sondern um Klang als Erlebnis. Neben dem Verkauf neuer, gebrauchter und historischer Klaviere und Flügel beherbergt das Haus eine Meisterwerkstatt für Restaurierungen, bietet Stimmung und Pflege an und vermietet Instrumente für jeden Anlass. Die Lesung von Wiesbaden liest findet im historischen Innenhof des Hauses statt – unter freiem Himmel, umgeben von den Mauern, die seit Generationen die Leidenschaft für Musik tragen. Ein besonderer Abend an einem ganz besonderen Ort
Lesung Oliver Bottini I Wiesbaden liest im Sommer
Piano Schulz – Wo Klang auf Geschichte trifft Mitten im Herzen Wiesbadens, in der Mühlgasse 11–13, befindet sich einer der faszinierendsten Orte der Stadt: das Klavierhaus Piano Schulz. Mit über 800 Quadratmetern auf drei Etagen ist es das größte Piano-geschäft im gesamten Rhein-Main-Gebiet – und zugleich ein lebendiges Stück Wiesbadener Kulturgeschichte.
Piano Schulz I Wiesbaden liest im Sommer Apothekergarten Wiesbaden I Wiesbaden liest imSommer
Bereits im Oktober des Jahres 1982 hatte Frau Rita de la Chevallerie die Idee zu einem Garten mit Heilpflanzen. Das Grünflächenamt der Stadt Wiesbaden nahm sich des Gedankens an und trat an die Wiesbadener Apothekerschaft heran. Die Standesorganisation stimmte der Idee umgehend zu. Schon im Mai 1983 waren ein Modellplan und im darauf folgenden September bereits ein Detail- plan der Gesamtanlage zu bestaunen. Im April 1984 war Baubeginn, und im Juni 1986 konnte der 1. Bauabschnitt mit 85 Pflanzenarten eingeweiht werden. Der 1998 gegründete Freundeskreis hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den Erhalt sowie die stete Erweiterung und Verbesserung des Gartens zu sichern und ihm ein verlässlicher Partner zu sein. Möglich ist das nur dank der wunderbaren Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft der Apotheker Hessen-Nassau e.V. und dem Wiesbadener Grünflächenamt. Der Garten ist Symbol für das, was gemeinsam machbar ist. Ohne die Unterstützung der Stadt Wiesbaden und den vorbildlichen Einsatz der Mitarbeiter des städt- ischen Grünflächen- und Tiefbauamtes wäre der Garten nie zu einem solchen Prunkstück geworden.
Der Apothekergarten Wiesbaden ist von Mai bis Oktober geöffnet. Jeden Samstag bietet der Freundeskreis Apothekergarten Wiesbaden unentgeltliche Führungen zu vielen verschie- denen Themen rund um die 270 gehegten klassischen Arznei-, Färbe- und Zierpflanzen an.
Freundeskreis Apothekergarten Wiesbaden e.V.
ausgebucht
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Wiesbaden liest im Sommer 2025 Marie Lamballe I Café Engel I Lesung 24. Juni I Wiesbaden liest im Sommer 2025 I  Hörgeräte Stoll

Seit 1993 ist Stoll Hörgeräte-Akustik Ihre gute

Adresse für gutes Hören in Wiesbaden.

Stoll Hörgeräte Akustik verfügt selbstverständlich nicht nur über modernste Anpasstechnologien, sondern auch über eine eigene Reparaturwerk- statt, sowie ein Otoplastiklabor für die Anferti- gung von Ohrpasss-tücken und Im-Ohr Hör- systemen – jeweils auf dem neusten Stand der Technik. Das Team rund um die Inhaberfamilie Stoll kümmert sich kompetent, zugewandt und sehr individuell um alle Belange rund um das Hören. So auch um Kinderhörversorgung. FonoForte Hörtrainings oder Pro Akustik Hörtrainings sowie Tinnitus-Beratung komplettieren das umfassende Angebot. Und vor allem: Alle sind gerne für Sie da! 2 x in der Innenstadt Wiesbadens, 1 x in Taunusstein und 1 x in Diez https://stoll-hoerakustik.de/
Petra Pellini I Lesung 11. September I Wiesbaden liest im Sommer 2025
ausgebucht
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Wiesbaden liest im Sommer 2025
Wir danken dem »Oranien Hotel & Residences«, das unseren Autorinnen und Autoren einen angenehmen Aufenthalt in Wiesbaden bereitet!
Es war für uns - als inhabergeführte Buchhand- lungen - selbstverständlich, unsere Gäste in einem inhabergeführten Hotel logieren zu lassen, das, wie wir, auch gesellschaftliches Engagement Wiesba- den zeigt. Wir sind sehr glücklich, mit dem Hotel Oranien einen solchen Partner gefunden zu haben! Das Hotel thront auf dem Berg am Ende der Schwalbacher Straße, an der Gabelung Emser und Platter Straße. Eine Oase der Ruhe und Gastfreundschaft! 1879 wurde das Haus als „Herberge Fern zur Heimat“ für wandernde Handwerker, bedürftige Menschen und Arbeiter gegründet und war für den damaligen Eigentümer, dem „Evangelischen Verein für Innere Mission“, ein großer Schritt. die ganze Geschichte >> https://www.hotel-oranien.de/

Unsere Kooperations-Partner

Die Gründung der Wiesbadener Museumssamm-

lungen verdankt sich bürgerlichem Engagement

des frühen 19. Jhd. Der Grundstock der Samm-

lungen geht auf die bis in das 18. Jhd. zurück-

reichende Sammlertätigkeit des Privatsammlers

Johann Isaac Freiherr von Gerning zurück.

Im Jahr 1900 gingen die drei Museen in städti- sches Eigentum über. Zwischen 1913 und 1915 entstand ein Neubau nach Plänen des Architekten Theodor Fischer. In der Konzeption des Fischer- Baus entstand ein modernes Gebäude, das den unterschiedlichen Bedürfnissen der drei Sparten gerecht wurde und bereits Platz für wechselnde Ausstellungen bot. Nach der Macht-ergreifung der Nationalsozialisten kamen alle Gemälde aus dem Umfeld des Expressionismus, und der konstruk- tiven Positionen zunächst ins Depot des Museums. Nach Kriegsende wurde das Gebäude zum „Central Collecting Point“ der Amerikaner. Im Jahr 1973 übereignete die Stadt Wiesbaden die drei Samm- lungen dem Land Hessen, das sie seitdem als Museum Wiesbaden betreibt. Im Frühjahr 2010 wurde die Sammlung Nassauischer Altertümer in städtische Träger-schaft überführt. 2007 wurde das Museum von der deutschen Sektion der AICA für seine Ausstellungstätigkeit und seine Sammlungsaktivität im Bereich moderner Kunst als „Museum des Jahres“ ausgezeichnet.

Museum Wiesbaden

Friedrich-Ebert-Allee 2

65183 Wiesbaden

https://www.museum-wiesbaden.de/
Wiesbaden liest im Sommer 2024 I Wiesbaden Literatur Katrin Seyfert I Lesung 15. Mai I Wiesbaden liest im Sommer 2025 I L´Art Sucré-Maison Köller

Demenz kann jeden treffen

Aber niemand muss

mit der Diagnose allein bleiben.

Seit 25 Jahren begleitet die Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e.V. Demenzerkrankte und deren Familien. Am Anfang stand eine kleine Selbsthilfe- gruppe von betroffenen Angehörigen, heute zählt die Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden rund 600 Mitglieder und hat ein umfangreiches und profes- sionelles Beratungs- und Betreuungsangebot. „Hilfe zur Selbsthilfe” ist der Leitgedanke des Vereins, verknüpft mit einem zentralen Anspruch im Umgang mit den Erkrankten, der bis heute seine Gültigkeit hat: „Es geht um das, was da ist, und nicht um das, was fehlt.” alle Informationen >>

Alzheimer Gesellschaft Wiesbaden e.V.

Am Schlosspark 75 b

65203 Wiesbaden

https://www.alzheimer-wiesbaden.de/

Als Stummfilmtheater „Ufa-Palast“ fand die feier-

liche Eröffnung am 21.12.1926 mit der Aufführung

„Faust – eine Heldensaga“ statt. Knapp 1000

Gäste fanden Platz in dem eleganten Haus. Von

1945 bis 1955 nutzte die U. S. Army das Kino bis

es – nun als „Ufa im Park“ - 1955 nach Plänen des

Architekten Ludwig Goerz grundlegend umgestal-

tet wurde. Aus dieser Zeit stammt die bis heute

erhaltene denkmalgeschützte Innenarchitektur.

Durch eine Erbschaft kam das Haus in den 1970er-

Jahren in die Hände der Stadt Wiesbaden und

diente während des Umbaus des Hessischen

Staatstheaters als Ausweichquartier für das

Schauspiel. Am 16. April 1980 eröffnete das

Deutsche Institut für Filmkunde – DIF e.V. das

„Archivkino Caligari“. Einmal wöchentlich standen

filmhistorische Raritäten, nicht nur aus dem eige-

nen Archiv, auf dem Programm. Bis in die 1990er

Jahre teilte sich das Caligari die Spielstätte mit

den Boulevard-Theatern „Rheingauer Volks-

theater“ und „Komödie am Park“, wodurch der

Kinobetrieb nur eingeschränkt möglich war.

Im September 1990 startete das Kulturamt der Stadt Wiesbaden sein kommunales Filmpro- gramm, 2000 erfolgte eine umfassende Sanierung und brachte die Caligari FilmBühne auch auf den neuesten Stand der Technik. 2025 bis Frühjahr 2026 wurden die Brandschutztachnik grundlegend erneuert. Das Caligari ist Forum für eine Reihe von Filmini- tiativen und Kooperationspartnern, zum Beispiel das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., das Medienzentrum Wiesbaden, Wiesba- dener Kinofestival e.V., die Evangelische Stadtaka- demie und Katholische Erwachsenenbildung, die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und vielen mehr.

Im Caligari wird Filmgeschichte präsent gehalten.

Der deutsche Film, das europäische Kino werden

ebenso gepflegt wie internationale Arthouse-

Produktionen, der Dokumentar- und der Kurzfilm.

Mit dem TraumKino für Kinder und mit Schulver-

anstaltungen wird der Nachwuchs an die

Filmkunst herangeführt.

"... ein Juwel unter den

deutschen Lichtspielhäusern"

Volker Schlöndorff

WDC 2026 I Demokratie bauen I Josephine Baker I Kelly Heelton I Mona Horncastle I Caligari I Wiiesbaden  liest im Sommer

Die Caligari FilmBühne ist das kommunale Kino

in Wiesbaden. Benannt wurde es nach dem

expressionistischen Stummfilm

"Das Cabinet des Dr. Caligari".

Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden https://caligari.wiesbaden.de/
Dmitrij Kapitelman I Lesung 21. August I Wiesbaden liest im Sommer 2025
Franz Rosenzweig (1886-1929) eröffnete 1920 in Frankfurt a. M. das „Freie Jüdische Lehrhaus“. An dieser Bildungseinrichtung für Erwachsene, deren Dependance in Wiesbaden eröffnete, wurde der Grundsatz verfolgt: „Das Lehrhaus soll uns lehren, warum und wozu wir sind.“ Das Jüdische Lehrhaus hatte außerdem das Ziel, traditionelles jüdisches Wissen zu vermitteln und eine handlungsorien- tierte Wissenspraxis zu fördern. Zentral war dabei das Konzept des „lebensbeglei- tenden Lernens“. Das Lehrhaus verstand Bildung als einen kontinuierlichen Prozess, bei dem Tradition und Moderne aufeinandertreffen und sich gegen- seitig befruchten sollten. Es sollte ein Ort sein, an dem ein lebendiger Austausch von Ideen und ein offener Dialog zwischen Menschen unterschied- licher Herkunft und Überzeugungen stattfinden konnten…. Das Jüdische Lehrhaus Wiesbaden wurde 1938 geschlossen und im Mai 2013 wiedergegründet. weitere Informationen>>

Jüdische Gemeinde Wiesbaden

Friedrichstr. 33

65183 Wiesbaden

https://www.jg-wi.de/

Das jüdische Lehrhaus

Das Kunsthaus auf dem Schulberg ist eine Oase

der Kunst und Treffpunkt für Künstler und

Kunstinteressierte. Zahlreiche Ausstellungen und

Veranstaltungen laden zum Dialog ein. Die

Artothek bietet Kunst zum Ausleihen. In elf

Ateliers werden ab Sommer 2025 Künstlerinnen

und Künstler ihre Produktion erlebbar machen.

weitere Informationen >>

Kunsthaus Wiesbaden

Schulberg 10, 65183 Wiesbaden

https://www.wiesbaden.de/kunsthaus

Das Kunsthaus ist Treff- und Anziehungspunkt für

Künstler wie Kunstinteressierte. Es thront auf dem

Wiesbadener Schulberg und setzt sich aus einem

Altbau sowie einem 2011 eröffneten Neubau

zusammen. Der Neubau beherbergt die über 300

Quadratmeter große, ebenerdige Kunsthalle und

die Artothek der städtischen Kunstsammlung,

welche Kunstwerke - Gemälde, Grafiken, Plastiken

und Objekte - gegen eine Gebühr verleiht. Im

Altbau befinden sich ein weiterer Ausstellungs-

raum (Aula), Künstlerateliers und das Referat

Bildende Kunst / Kulturamt Wiesbaden.

Der Schulberg erhebt sich in unmittelbarer Nähe

zum Stadtzentrum, nur ein paar Schritte entfernt

von der Gedenkstätte für die ermordeten Wiesba-

dener Juden am Michelsberg. Das zweigeschos-

sige, an ein Palais erinnernde Kunsthaus des

Architekten Philipp Hoffmann wurde 1863 voll-

endet und zuerst als Elementarschule genutzt, von

1919 an dann als Handwerker- und Kunstgewerbe-

schule, aus der später die renommierte Werk-

kunstschule hervorging, zu deren Studenten etwa

der Künstler Peter Roehr zählte. Seit 1989 liegt die

Verwaltung des Kunsthauses in Händen des

Wiesbadener Kulturamtes.

Künstlerverein Walkmühle, Walkmühle 3, 65195 Wiesbaden https://www.walkmuehle.net/

Die Walkmühle stellt neben der Hammermühle, die

am anderen Ende von Wiesbaden gelegen ist, eines

der letzten Industriedenkmäler dieser Epoche in

Wiesbaden dar. Durch ihre abgeschied-ene Lage am

Ende der Albrecht-Dürer-Anlagen war sie von den

städtebaulichen Entwicklungen der Nachkriegszeit

weitgehend verschont und konnte sich damit ihr

»Idyll« erhalten.

Die Walkmühle am Bornhofenweg ist rund 270

Jahre alt und blickt auf eine sehr wechselhafte

Nutzungsgeschichte zurück. Sie wurde von Pfarrer

Hellmund als Waisenhaus mit angeschlossenen

Werkstätten gebaut. Seiler, Schlosser und Waffen-

schmiede nutzten die Energie, die durch eine

Wassermühle im 1737 fertiggestellten Hauptge-

bäude erzeugt wurde. Ihre Mieten flossen in die

Waisenhauskasse und ermöglichten so dessen

Betrieb. So gesehen war die Walkmühle bereits bei

ihrer Inbetriebnahme ein gemeinnütziges Projekt.

30 Jahre später wurde die Mühle erneuert und drei

Jahre später versteigert. Die Walkmühle wurde

Gaststätte, später baute eine Besitzerin sie zum

Tanzsaal aus, betrieb aber das Hanfreiben und

Lederwalken weiter. Mitte des 19. Jahrhunderts

ließ ein Konsortium eine Bierbrauerei errichten.

Nach dem 1. Welt-krieg wurden in der Walkmühle

Stoffe gefärbt und Textilien gereinigt. Die Stadt

Wiesbaden kaufte das Areal 1966 für rund 1,7

Millionen Mark. Ab 1990 wollte sie das Anwesen

wegen der hohen Instandhaltungs- und Sanierungs-

kosten verkaufen, alle Interessenten schreckten

jedoch vor der Aufgabe zurück. Zudem bestand

lange die berechtigte Vermutung, dass Grund und

Boden verseucht sein könnten.

Indes hatten sich längst mehrere Künstler, Wohn-

ungssuchende und Gewerbetreibende in dem her-

untergekommenen Industriedenkmal auf eigene

Kosten etabliert. Die Vorreiter begannen vor mehr

als 20 Jahren Räume in Ateliers und Wohnungen

umzuwandeln. Sie gründeten den »Verein

Walkmühle«, erwirkten einen Denkmalschutz für

das Ensemble und retteten die alten Gebäude vor

der Abrissbirne.

2003 zogen weitere, im Verein »Kunst+Raum

Wiesbaden« zusammengeschlossene Künstler in

die Walkmühle ein, richteten zusätzliche Ateliers

her und begannen, die Industriebrache mit kultur-

ellen Veranstaltungen zu beleben und für die

Wiesbadener Öffenlichkeit zugänglich zu machen.

Sie entwickelten nach und nach ein Konzept zur

Sanierung und dauerhaften Nutzung des Gebäude-

ensembles als Zentrum der Bildenden Kunst. 2005

schlossen sich beide Vereine unter dem Namen

»Künstlerverein Walkmühle« zusammen.

Der gemeinnützige Künstlerverein Walkmühle e.V.

konstituierte sich im April 2005 durch Zusammen-

schluss der beiden Vorgängervereine »Walkmühle

e.V.« und »Kunst+Raum Wiesbaden e.V.«. Während

der bereits über mehrere Jahre vor Ort ansässige

Verein Walkmühle in erster Linie den dauerhaften

Erhalt und die Sanierung des Gebäudekomplexes

verfolgte, stand beim Verein Kunst+Raum von

Beginn an die nachhaltige Etablierung eines

lebendigen, nach außen hin offenen Zentrums der

Bildenden Kunst für Wiesbaden im Vordergrund.

Die architektonisch interessante und atmos-

phärisch reizvolle Walkmühle erschien hierfür ein

geeigneter Standort. Mit dem Zusammenschluss

der Vorgängervereine konnten deren beider

Hauptzielsetzungen gebündelt werden.

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